Genehmigung von Kleinwindanlagen Es fehlt an bundesweit einheitlichen Vorgaben, die auf die besonderen Bedingungen beim Betrieb von Kleinwindanlagen zugeschnitten sind. Die Regionalisierung hat allerdings auch Vorteile. Bundesländer, die die Mini-Windräder fördern wollen, können schnell reagieren. So ist es in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen- Anhalt und dem Saarland mittlerweile erlaubt, Windräder mit einer Höhe bis zu zehn Metern ohne Genehmigung zu errichten - sofern die Anlage innerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche installiert wird und die Nachbarn nicht stört. Bauplanungsrecht Das Bauplanungsrecht regelt die Zulässigkeit der Anlage bezüglich des Standortes. Die Gemeinde prüft, ob dem Bau „öffentliche Belange“, z.B. Beeinträchtigung des Ortsbildes, Naturschutz, Nachbarschutz, Städtebau usw. sowie von der Anlage ausgehende nicht zumutbare Immissionen, entgegenstehen. Kleine Windkraftanlagen können als untergeordnete Nebenanlage zugelassen werden. Der § 14 BauNVOregelt die Voraussetzungen dafür. Im Bebauungsplan kann allerdings die Zulässigkeit solcher Nebenanlagen eingeschränkt oder ausgeschlossen werden Bauordnungrecht Da Kleinwindkraftanlagen meist auf privatem Gelände errichtet werden, sind Grenzabstände zu benachbarten Grundstücken vorgeschrieben. Als minimaler Grenzabstand gilt die Nabenhöhe der Anlage plus halben Rotordurchmesser. In Kerngebieten reicht ein Abstand von 0,5 x Höhe, in Gewerbe-und Industriegebieten 0,25 x Höhe. Baugenehmigung von Kleinwindanlagen 20 KW Wind Turbine Model:FD10.0-20000W (Aktualisierungen am 17.06.2010 )